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Erfolgsfaktoren für Unternehmenskommunikation, die sich auszahlt (pressetext.de)

Kommunikation - richtig eingesetzt - steigert den Erfolg von Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Lothar Rolke und Florian Koss, beide Mitarbeiter der Fachhochschule Mainz http://fh-mainz.de. "Wer die Öffentlichkeit heute und morgen überzeugen kann, den belohnt spätestens übermorgen der Markt", so Rolke. Mittels einer Benchmarkstudie haben die Wissenschaftler die Qualität der internen und externen Kommunikation von 62 Privatbanken abgefragt und getestet. Dabei konnten sie bei den erfolgreicheren unternehmen vor allem fünf Faktoren identifizieren, die sich positiv auf den Unternehmenserfolg auswirken.

Wichtig ist demnach, die Kommunikation nicht nur am Leitbild des Unternehmens auszurichten, sondern sie auch regelmäßig daraufhin zu überprüfen. Unternehmen, die sich danach richten, kommunizieren der Studie zu Folge deutlich offensiver. Rund 70 Prozent der Banken haben ein Leitbild - aber nur die Hälfte nutzt es als Richtschnur für die eigene Kommunikation. Ebenfalls wichtig für den Erfolg einer Unternehmung ist die Entwicklung und interne Verankerung einer Markenphilosophie. Unternehmen, die sich an diese Regel halten, seien überdurchschnittlich erfolgreich. Zu den fünf Erfolgsfaktoren zählen außerdem eine abteilungsübergreifend koordinierte Kommunikation, proaktive und regelmäßige Medienarbeit und die Kontrolle und Steuerung aller Kommunikationsaktivitäten.

Nicht zu unterschätzen ist laut Rolke auch die Wirkung des richtigen Umgangs mit den Mitarbeitern, die nach den Kunden die zweitwichtigste Zielgruppe eines Unternehmens darstellen. "Wer an der Mitarbeiterkommunikation spart, läuft Gefahr, dass er zunächst nicht in der Belegschaft und am Ende auch von den Kunden nicht mehr verstanden wird", so Rolke. Den Trend der Unternehmen, das Budget für die interne Kommunikation im kommenden Jahr nur unterdurchschnittlich wachsen zu lassen, bezeichnet er daher als "divergent".

Auch in der Kundenkommunikation seien zurzeit Veränderungen zu beobachten. Die klassischen Werbebudgets sollen in den kommenden Jahren ebenfalls nur unterdurchschnittlich wachsen. "Das lässt die Vermutung zu, dass die Kunden zukünftig stärker über die neutraleren Kanäle der PR angesprochen werden sollen", so Rolke. "Das Unternehmensimage bildet sich vor allem in den Medien und der Öffentlichkeit sowie durch das Image der Firmenleitung." Die Verschiebung der Kommunikationsbudgets zu Gunsten der PR sei daher "nahe liegend"


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